Was sind Gräben?

Qu'est-ce que sont les tranchées ?

Als Trenching bezeichnet man die Gebärmutterkontraktionen nach der Geburt sowie die Schmerzen, die oft damit einhergehen.

Diese Kontraktionen der Gebärmutter treten in der Regel einige Stunden bis Tage oder sogar Wochen nach der Geburt auf, unabhängig davon, ob es sich um eine vaginale Geburt oder einen Kaiserschnitt handelt.

Wodurch werden sie verursacht?

Obwohl sie unangenehm sein können, spielen die Trenchings in der Zeit nach der Geburt eine wesentliche Rolle.

Denn mit der Geburt Schwangerschaftnimmt die Gebärmutter, die im Durchschnitt 5 bis 10 cm groß ist, nach neun Monaten viel mehr Platz im Körper der Schwangeren ein.

Nach der Geburt muss die Gebärmutter daher allmählich wieder ihre ursprüngliche Form annehmen und zieht sich dazu zusammen, was man als Trenching bezeichnet, und das kann Schmerzen verursachen. Man spricht dann von einer "Involution" der Gebärmutter.

Die Gräben dienen auch dazu, das Blutungsrisiko zu verringern, da sie die Blutgefäße, die die Plazenta versorgten, wieder schließen. Sie ermöglichen auch eine "Reinigung" der Gebärmutter, indem sie die Entfernung von Gerinnseln und kleinen Rückständen in Form von Blutungen erleichtern, die man als Lochien.

Die Lochies treten meist innerhalb eines Tages nach der Entbindung auf und können mehrere Wochen andauern.

Außerdem haben Mütter, die ihr Baby stillen, oft mehr Schmerzen. Das liegt daran, dass das Baby durch das Stillen die Oxytocin-Ausschüttung der Mutter hervorruft. Oxytocin ist eben jenes Hormon, das die MilcheinschussEs beschleunigt nicht nur die Kontraktionen der Gebärmutter, sondern ist auch das Geburts- und Bindungshormon.

Außerdem wird eine Frau, die bereits mehrere Schwangerschaften erlebt hat (Mehrgebärende), oft schmerzhaftere Wehen erleben als eine Frau, für die es die erste Schwangerschaft ist (Erstgebärende). Das liegt daran, dass es für die Muskelfasern schwieriger ist, sich zurückzuziehen, da sie bereits mehrfach beansprucht wurden. Dennoch gibt es Frauen, die nie Schmerzen verspüren werden.

Wie können Sie die Schmerzen lindern?

Wenn Sie starke Schmerzen haben, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, der Ihnen krampflösende oder schmerzstillende Mittel verschreiben kann.

Außerdem sollten Sie häufig urinieren, damit die Blase keinen zusätzlichen Druck auf die Gebärmutter ausübt. Außerdem können Sie versuchen, eine warme Wärmflasche auf Ihren Unterbauch zu legen oder sich auf den Bauch zu legen und ein Kissen auf denselben Körperteil zu legen. Sie können auch die Atemübungen ausprobieren, die in den Geburtsvorbereitungskursen vermittelt werden, oder Lindenblütenkraut als Tee oder Ampulle zu sich nehmen, da diese Pflanze aus Wirkstoffen besteht, von denen einige krampflösend, schmerzlindernd und entzündungshemmend sind.

Darüber hinaus verschreiben einige Hebammen Homöopathie. Im Rahmen der Alternativmedizin kann auch Akupunktur in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie andere Beschwerden haben, wie starke Blutungen, anhaltende Unterleibsschmerzen, übelriechenden Ausfluss oder Fieber, sollten Sie schnellstens einen Arzt aufsuchen. Falls nicht, machen Sie sich keine Sorgen, die Gräben sind völlig normal und wir hoffen, dass wir Sie in einem hübschen Menstruationshöschen bestmöglich unterstützen können!


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